An der Bebauung des Paulaner-Areals hat sich ein Streit entzündet, wie sehr die Stadt Wohnungspreise in Neubaugebieten beeinflussen kann.

Wohnen- Was deutsche Großstädte für günstigen Wohnraum tun

Die Süddeutsche Zeitung schreibt am 22.01.2018

SZ vom 22.01.2018

Mit der Einführung der sozialgerechten Bodennutzung war München vor gut 20 Jahren Vorreiter. Doch längst ist auch in Frankfurt, Hamburg, Berlin und Stuttgart etwas passiert.

Über die Frage, wie viel Einfluss die Kommunalpolitik auf die Münchner Wohnungspreise hat, wurde zuletzt heftig gestritten. OB Dieter Reiter weist die Kritik an der Stadt scharf zurück.

Dieter Reiter war mehr als verschnupft. „Einigermaßen dreist“ fand der Oberbürgermeister die Aussage von Jürgen Büllesbach, dem Chef der Bayerischen Hausbau. Der hatte in einem SZ-Interview im Dezember der Stadt eine Mitschuld an der Entwicklung des Wohnungsmarktes attestiert. Nicht nur die Immobilienbranche, auch die Kommune habe in der Vergangenheit „einen großen Teil dazu beigetragen, dass die Situation so ist, wie sie ist“, etwa indem sie beim Verkauf von Grundstücken Maximalpreise verlangt habe.

In München betont man gern, dass hier das Instrument der „Sozialgerechten Bodennutzung“ (Sobon) erfunden wurde. Sie gilt auf privaten Flächen, für die das Planungsreferat neues Baurecht erteilt, ist seit 1994 in Gebrauch und schreibt vor, dass neben frei finanzierten Wohnungen auch 30 Prozent öffentlich geförderte Wohnungen entstehen.

Hier weiterlesen: http://www.sueddeutsche.de/muenchen/wohnen-was-deutsche-grossstaedte-fuer-guenstigen-wohnraum-tun-1.3836699

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s