Teuer, teurer, Paulaner – 40 qm für eine halbe Million

Teuer, teurer, Paulaner

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Die Wohnungspreise auf dem alten Brauereigelände in der Au sind selbst für Münchner Verhältnisse erstaunlich. Unter 10 000 Euro pro Quadratmeter geht kaum noch etwas, wer 20 000 ausgeben will, kann das auch

Von Anna Hoben

Es wird gerne von „Aufwertung“ gesprochen, wenn sich wieder mal ein Viertel dahingehend entwickelt, dass es sich normal und selbst ziemlich gut verdienende Menschen nicht mehr leisten können, dort zu wohnen. Oftmals übernehmen sogar Kritiker dieser Entwicklungen den Investorenbegriff. Warum eigentlich? Am Ende passiert doch eigentlich das Gegenteil: Das, was den Charakter eines Viertels ausgemacht hat, verschwindet. Das, was stattdessen dort hingebaut wird, sieht oft sehr gleich aus. Was immer wieder neu aussieht, das sind die Preise, die es kostet, ein Stück vom Gleichmacherkuchen zu erwerben. Sie steigen immer weiter, ein Ende ist nicht absehbar.

Anderthalb Zimmer, 40 Quadratmeter, für eine halbe Million Euro. Zwei Zimmer, 60 Quadratmeter, für 750 000 Euro. Vier Zimmer, 104 Quadratmeter, für 1 088 000 Euro. Die drei Beispiele sind ein Auszug aus der Preisliste der Bayerischen Hausbau für das Objekt „Am Alten Eiswerk“ auf dem ehemaligen Paulaner-Areal in der Au. Bis 2023 sollen dort in mehreren Bauabschnitten insgesamt 1500 Wohnungen entstehen, es handelt sich um einen der größten Umstrukturierungsprozesse im inneren Bereich der Stadt.

Hier weiterlesen: http://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-teuer-teurer-paulaner-1.3679594

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